FeuerwehrBraunau am Inn
Notruf122

Warum wir üben

Viele Gefahren begleiten die Einsatzkräfte beim Atemschutzeinsatz: wenig bis keine Sicht durch Brandrauch, große Hitze, die Gefahr einer explosionsartigen Durchzündung, unbekannte gefährliche Stoffe wie Gasflaschen oder Spraydosen, elektrische Anlagen und unbekannte Räumlichkeiten. Um die Einsatzkräfte auf diese gefährliche und kräfteraubende Arbeit vorzubereiten, wurde beim Neubau des Feuerwehrhauses 1995 eine Atemschutzübungsstrecke errichtet.

Der Übungsablauf

Vor der eigentlichen Strecke werden die Teilnehmer an den Aufwärmgeräten gefordert: Endlosleiter,Stepper und Ergometer bringen den Körper an die Belastungsgrenze, wie sie auch im realen Einsatz auftritt.

Anschließend geht es in die eigentliche Übungsstrecke – einen Drahtkäfig in einem vollständig abgedunkelten Raum. Der Atemschutztrupp muss mehrere Hindernisse bewältigen und unter anderem das Atemschutzgerät in völliger Dunkelheit ablegen und danach wieder ordnungsgemäß anlegen. Über die Lautsprecheranlage können Brandgeräusche eingespielt werden.

Sicherheit und Überwachung

Der Trupp wird vom Überwachungsraum aus mittels Infrarotkameras die ganze Zeit beobachtet – jede Stelle des Käfigs kann eingesehen werden. Im Notfall kann das Licht eingeschaltet werden, und die Trenngitter lassen sich binnen kürzester Zeit entfernen, um jederzeit eingreifen zu können. Zusätzlich kann der Trupp über Lautsprecher Instruktionen erhalten.

Der Käfig kann bei Bedarf umgebaut bzw. umgestaltet werden. Jeder teilnehmende Atemschutztrupp erhält ein genaues Protokoll über die Übung mit Einsatzzeit und Luftverbrauch.